Nofretete - Die Frau des Pharao Unsere Hauptfiguren - schon damals Menschen von Heute
Nofretete ist zu Beginn der Handlung eine bildschöne Frau im Alter von etwa 25. Grazil, anmutig, gebildet; mit perfekter Figur, langen, hochgesteckten Haaren und wunderschönen, blauen Augen. Ihr Lächeln spiegelt ihre warmherzige Ausstrahlung wider. Typ: Angelina Jolie, Eva Longoria, Halle Berry oder Julianna Margulies. In ihrer Wesensart werden wir Nofretete als klug und besonnen kennenlernen. Ihre Kraft kommt von innen; sie nimmt sich den Sorgen und Nöten ihres Volkes ebenso voller Überzeugung an, wie sie auch ihre den Ansichten ihres Herrschers widersprechenden Meinungen in Fragen des alten Priestertums und der Politik vertritt. Bei aller Klugheit und Besonnenheit ist sie aber auch eine Frau voller Leidenschaft. Das merken wir, wenn es um ihre Liebe zu Thutmosis und um ihre Kinder geht. Zu ihren drei Töchtern entwickelt Nofretete ein herzliches Verhältnis; der Tod ihrer Jüngsten trifft sie hart. Doch sie ist zu diesem Zeitpunkt schon Regentin und weiß, Trauer und Verantwortung miteinander zu vereinen bzw damit klar zu kommen. Wir spüren ihre Leidenschaft aber auch, wenn Nofretete Rache für das nehmen will, was man ihr aus den Reihen ihrer Gegner zufügt. Sie wächst an ihren Herausforderungen und ist somit schon damals eine Frau von heute!
Echnaton, etwa 31, straff-atlethisch gebaut und Sohn von Amenophis, dem Pharao. Wir lernen den jungen Thronfolger als leicht rebellischen Mann kennen; Echnaton kann sich in seinen Überzeugungen und Ansichten nicht gegen seinen Vater durchsetzen. Zu sehr leidet er auch darunter, von diesem wegen der von Echnaton verfochtenen Überzeugung, die Macht der Hohepriester durch die Erneuerung einer Religion zu brechen, nicht ernst genommen zu werden. Nofretete steht in diesen Fragen an Echnatons Seite, aber sie kann ihm im Dialog mit Amenophis nicht helfen. Zu starr sind die Ansichten des alternden Pharaos. Zusätzlich zu schaffen macht der Rolle ihre historisch überlieferte Bisexualität; Echnaton leidet unter dem Freitod seines Geliebten, der damit das Ansehen des jungen Pharao retten will. Echnatons herausragenstes, optisches Merkmal ist das wunderschöne Gesicht; feingezeichnet jungenhaft, aber doch eben männlich – ganz den bekannten Büsten entsprechend (Typ Florian David Fitz, Gale Harold oder Jenson Ackles). Intelligent, willensstark aber umgänglich; seinen Untergebenen nicht blindlings vertrauend. Nach Amenophis‘ Tod wird Echnaton politisch wie menschlich an Statur und Kraft gewinnen. Echnaton ist unsere zweite, facettenreiche Hauptfigur, die innerhalb der Geschichte eine spannende Wandlung vollzieht.
Echnaton 
Eje , 44, die Hohepriesterin der Religion des Amun in Theben/Karnak. Sie ist die Anführerin desjenigen Glaubens, der die letzten Jahrhunderte das Land dominierte. Ihre hochgewachsene, schlanke Figur, ihre königliche Art, sich zu bewegen, ihr gefährlich stechender Blick in Verbundenheit mit dem wunderschönen Gesicht machen sie neben Nofretete zu schönsten Frau des Landes. Ihrer unbedingten Machtbesessenheit folgend bedient sich Eje aller nur denkbaren Mittel und Allianzen, ihre zweifelsfrei schon große Macht noch zu verstärken. Davon angetrieben ist sie die gefährlichste Frau Ägyptens. Sie fordert immer wieder höhere Abgaben zu gunsten Amuns und der Priesterschaft; Eje flößt den Gläubigen und Ungläubigen mittels Menschenopferzeremonien Respekt ihr und Amun gegenüber ein. Als Echnaton sich einer neuen Religion zuwendet, wird Eje zu seiner und Nofretetes erbitterter Feindin am Hofe; am Ende besessen davon, selbst den Platz eines Pharao einzunehmen. Doch sie ist auch Frau, und das Familienglück des Pharaonenehepaares offenbart Ejes verletzliche Seite. Auch dieses versucht sie, mit allen Mitteln zu zerstören. Samer und Bot, ihre direkt ihr dienenden Priester – die auch vor Mord nicht zurückschrecken – stehen Eje und ihren Intrigen ohne Einschränkung zur Seite. Doch mit dem Griff zur Krone überschreitet Eje ihre Grenzen ...
Thutmosis , 30. Erschaffer der weltbekannten Büste. Ein gutaussehender, sonnengebräunter, schwarzhaariger, sportlicher, schlanker Mann. Typ Manou Lubowski. Ein Lebenskünstler, Bildhauer, Maler, Architekt; heute würde man Thutmosis einen Frauenheld nennen. Etwas verwegen in der Optik, kinderlieb. Voller Enthusiasmus bei der Arbeit, klug und gebildet. Aber er nimmt die Flirts und Herausforderungen, denen er begegnet, von der lockeren Seite. Nur nicht bei Nofretete: Nofretete und Thutmosis – es funkt direkt bei der ersten Begegnung. Auch wenn Thutmosis bei seinem Freund Halef, einem lebensfrohen, rundlichen Händler, dafür zunächst Hohn und Verachtung erntet: Aus Nofretete und Thutmosis wird das Liebespaar unserer Geschichte. Auch wenn die Liebe geheim bleiben muss, weil Nofretete Echnaton heiratet, tut dass den Gefühlen zwischen der Königin und dem Bildhauer keinen Abbruch. Schwierig wird es, als sich Echnaton und Thutmosis durch die gemeinsame Arbeit anfreunden und Echnaton von der Affaire seiner Frau und seines Freundes erfährt. Doch auch hier findet der gereifte Thronfolger den richtigen Weg. Doch er kann nichts mehr für Thutmosis tun, als dieser des Mordes an Echnaton beschuldigt wird – eine Intrige Ejes, deren Ausklang Echnaton in den letzten Sekunden seines Lebens erlebt. Nofretete leidet sehr darunter, dass Thutmosis lebendig eingemauert wird; was dazu führt, dass sie Eje blutige Rache schwört und diesen Schwur auch einhält. Thutmosis – unsere vierte Hauptfigur und wichtigster Part in der Dreiecksliebesgeschichte.
25.06.07
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