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Percy Stuart - Die zweite Generation
Beschreibung der Konzeption

Percy Stuart

Seinerzeit Sonnyboy mit Ambitionen, in den honorigen "Club der 13" aufgenommen zu werden, ist Percy Stuart heute gemeinsam mit Sir Reginald Prewster Inhaber einer Firma für Investmentberatung, der ‚StuartFinancialServices‘ mit Sitz in einem modernen Bürogebäude in den Docklands von London.

Hinter der Fassade dieses gut laufenden Unternehmens jedoch verbirgt sich ein hochangesehenes Ermittlerbüro, durch das Percy Stuart immer wieder mit kniffligen Aufgaben konfrontiert wird. Aufgaben, die ihm von "höherer Seite" oder von Auftraggebern aus der Industrie, dem Versicherungswesen oder auch von ganz einfachen Menschen gestellt werden.

Denn wenn diese, sogenannten "einfachen" Menschen in Not sind und Percy Stuart davon erfährt, dann hilft er – auch wenn es sein Geld kostet und er weiß, diesen Einsatz niemals zurückzuerhalten. Doch er sagt, daß er viel Glück im Leben gehabt hat, und das man auch immer etwas zurückgeben müsse. Spricht’s und startet, um die Welt zu retten ... J

Sein jugendliches Draufgängertum hat er sich bewahrt, auch wenn er heute besonnener, sachlicher und mit mehr Souveränität an die Arbeit geht. Den "Club der 13" – damals ein Zusammenschluß von ehrwürdigen Bürgern der Londoner Oberschicht, von Generälen und Politikern – gibt es heute nicht mehr. Doch solange Verbrecher auf der Welt ihr Unwesen treiben, gibt es auch Arbeit für Percy Stuart. Wenn es in seinen Augen gefährlich zu blitzen beginnt, dann sollte man gewarnt sein.

Denn seine Worte "Ich werde mein Bestes tun!" stehen am Anfang jeden Abenteuers, und damals wie heute wird Percy Stuart Wort halten! Aber dabei ist er nicht allein:

Sir Reginald Prewster

Schon vor 35 Jahren war Sir Reginald Prewster angesehenes Vorstandsmitglied des "Club der 13". Damals mußte er den Aufpasser spielen und die Einhaltung der Spielregeln im Auge haben, die der "Club der 13" Percy Stuart bei der Lösung seiner Aufgaben auferlegte.

Auch heute noch pflegt Sir Reginald ganz im Stile der Tradition die Kontakte zu seinen damaligen Clubmitgliedern. Und nutzt das Netzwerk, das sich Percy und ihm durch diese "Connections" oft als nützlich erweist.

Den Aufpasser spielt er damals wie heute immer noch, aber weniger achtet er auf Percy Stuart, als vielmehr auf die Gelder, die die Kunden von ‚StuartFinancialServices‘ der Firma aus Ertragsmotiven heraus anvertrauen. Dabei legt er dieselbe, liebenswürdig-verschrobene Akribie an den Tag, wie man sie schon vor 35 Jahren von Sir Reginald kannte. Und steht Percy Stuart nicht nur als väterlicher Freund und Ratgeber oft auch tatkräftig zur Seite, sondern auch den beiden anderen Hauptfiguren.

Denn es sind die Kinder, die die Würze ins Konzept bringen:

Julia Prewster

Julia ist das Ergebnis einer für Sir Reginald völlig untypischen Liäson mit einer rassigen Italienerin namens Olivia. Reginalds 25-jährige Tochter hat gerade ihr Jurastudium absolviert und kehrt aus New York nach London zurück, wo der erste Fall auf sie wartet.

Wache Augen, rasche Auffassungsgabe, ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit und Loyalität; ebenso verletzlich zu sein wie auch zuschlagen zu können, wenn es drauf ankommt. Mal zärtlich sensibel, mal die Powerfrau an den Tag legend – das sind ihre wesentlichen Charakterzüge. Gleichgültig, wo sie sich aufhält, hier wie da verdreht sie den Männern den Kopf. Ihre Schönheit verwirrt nicht nur das männliche Geschlecht im Allgemeinen, sondern einen Mann ganz besonders: Ihren "Beinahe-Bruder", den Sohn von Percy Stuart, mit dem sie größtenteils aufgewachsen ist.

Percy Stuart junior

Wie sein Vater damals, so ist er heute der Draufgänger, den die Verbrecher auf die eine und die Frauen auf die andere Weise zu fürchten haben. Gut aussehend, humorvoll, charmant, trickreich, technisch versiert mit Augen, die einen geradezu magisch in ihren Bann ziehen. Bis man ihnen verfallen ist. Oder von ihnen besiegt wurde. Je nach Interessenlage. Und er hat seinen eigenen Kopf. Dickkopf, wie Reginald immer wieder feststellt, wenn es zwischen Vater und Sohn zum Streit über unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf ihre Aufgaben kommt.

Denn auch wenn sie aus dem gemeinsamen Unternehmen heraus am selben Strang ziehen, kommt es oft genug zu einem regelrechten Konkurrenzkampf zwischen Vater und Sohn. Jeder von ihnen will derjenige sein, der im Kampf gegen die Gangster die meisten Punkte macht. Was nicht immer ohne Zoff vonstatten geht.

Doch lange währt der Streit nie, denn Vater und Sohn sind im Grunde dicke Freunde. Ganz wie Percy senior schätzt Junior schnelle Autos, moderne Kommunikationsmittel, die High-Tech-Ausrüstung ihrer Einsatzzentrale in London sowie den Hang zu Risiko. Nach außen hin ist Percy junior (32) die rechte Hand seines Vaters bei ‚StuartFinancialServices‘.

Aber hinter den Kulissen der ärgste Albtraum von Inspektor Walter Hawkins von Scotland Yard, mit dem sich Junior immer in so einer Art Wettkampf befindet.

Nur mit Julia ist es nicht ganz so einfach: Als Percy jr. und Julia nach fünf Jahren – also zu Beginn unserer Handlung – wieder zusammenkommen, taucht so manche Frage zwischen beiden auf: Sind sie Geschwister? Sind sie Kumpel? Ist es Freundschaft? Ist es mehr? Wird es gar Liebe .... ? Eine Frage, die auch Julias Mutter und beste Freundin – die mondäne Italienerin Olivia – nicht beantworten kann.

Denn niemand weiß es genau. Am Allerwenigsten Percy junior und Julia selbst.

Zwischen denen es immer wieder knistert und kracht, je nach dem, ob sie alleine im Sonnenuntergang Barcelonas spazieren gehen oder sich mit gefährlichen Verbrechern herumschlagen müssen. Kommt ein Mann Julia zu nahe, bekommt Percy junior ein gefährliches Stirnrunzeln; macht Percy Junior einer Frau einen Hauch zu schöne Augen, bricht aus Julia die Italienerin hervor und es kommt zum handfesten Casino grande.

Und so bleibt offen, was aus diesen beiden Hauptfiguren wird ...

Die Fälle

So sind es heute vier sich sehr nahestehende Menschen, die die Fälle, die man ihnen zur Lösung übergibt, gemeinsam meistern. Während Julia und Percy junior an vorderster Front stehen, halten sich Percy senior und Reginald zunächst zurück. Doch eins wird immer wieder klar: Es fehlt den Kindern eben doch die Erfahrung ihrer Väter. Was dazu führt, daß Percy senior und Reginald oftmals eingreifen müssen. Daß sie sich dabei beinahe wie ein altes Ehepaar vorkommen und sich wortlos verstehen, kommt den Kindern teilweise mehr als gelegen, wenn es um das Meistern gefährlicher Situationen bzw um Fälle geht, die dem früheren Status der Serie entsprechend als Action-Abenteuer erzählt werden:

Erpressung, Wirtschaftsspionage, ein Regierungsumsturz in Südamerika, Betrug in Millionenhöhe, Mädchenhandel, Mord an einem Politiker, ein Ozeandampfer in Gefahr, Feindliche Übernahmen, ein Wettlauf gegen einen alten Rivalen um wertvolle Oelgemälde.

Aber eines ist klar: Alle vier, Percy senior und junior, Sir Reginald und Julia interessieren sich nicht nur für die Welt des Glanz und Glamour, sondern auch für die Nöte des ganz einfachen Menschen!

Und denen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Dabei können Sie sich auf ihre starken Frauen im Hintergrund verlassen: Penelope Miller, 65, die Percy Stuart junior und Julia als Kinderfrau betreut hat, ist auch noch da. Und die weise, kluge Frau ist die einzige Person in der Familie, der ein Augenzwinkern reicht, um sich und ihre bodenständigen, vernunftorientierten Ansichten durchzusetzen. Liz Conway, 43, dagegen führt im Büro ein eisernes Regiment bei ‚StuartFinancialServices‘.

Manches mal erinnern sich Percy senior und Reginald dabei an ihre damaligen Abenteuer, die den heutigen Fällen in nichts nachstehen.

Das Konzept

Spannende Krimis mit viel Charme und Gefühl; jetzt aber mit mehr Liebe und Knistern als früher zwischen den beiden jugendlichen Hauptfiguren.

Dies ist die Grundidee zur Fortsetzung des in den Siebzigern erfolgreichen Serienformates, nun im Format einer losen Reihe abgeschlossener Neunzigminüter. Sozusagen das ‚Traumschiff‘ unter den Krimis – das soll ‚Percy Stuart‘ heute sein: Der Spitzenreiter in den Quoten in diesem Genre. Und somit Zuschauer wie Sponsoren gleichermaßen anlocken. Quotenerfolge hat auch die Fortsetzung von ‚Die Schwarzwaldklinik‘ erzielt; glücklicherweise hatten wir die Idee zum Fortschreiben der Geschichte von Percy Stuart schon weit vor den Meldungen, die Neuauflage der bekannten Arztserie betreffend. Das erste Drehbuch wurde am 15.12.03 fertiggestellt.

Während die älteren Herrschaften sich mit Percy senior und Reginald an die guten, alten "Siebziger" erinnert fühlen, schlagen Percy junior (Besetzungsidee: Manou Lubowski, Max von Pufendorf, Tom Beck oder Florian David Fitz) und Julia (Besetzungsidee: Julia Stinshoff) die Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart.

Und erreichen damit die jüngeren Fernsehkonsumenten, die im Fokus vieler werbetreibender Industrieunternehmen stehen; auch denjenigen, die europaweit tätig sind, denn wir siedeln die Handlung in London an.

Für Fernsehkonsumenten Europas, die sich für Krimis begeistern, die in Bildern, Locations und Handlung etwas oberhalb der am Alltag orientierten Serien/Reihen positioniert sind.

Auch der Hintergrund, das Motiv des Gegners unserer vier Kämpfer für das Recht interessieren uns, aber es ist eben auch die Idee zu dieser Serienfortsetzung, mit Actionelementen angereicherte und witzige Geschichten vor atemberaubend schönen Kulissen zu erzählen und damit Zuschauer zu gewinnen, die sich eben nicht nur für Alltagsgeschichten interessieren, sondern für mehr.

Wenn es uns gelingt, die sympathischen Wesenszüge der beiden Hauptfiguren Percy Stuart senior und Reginald Prewster auf die beiden Hauptfiguren der Gegenwart, der "zweiten Generation" zu übertragen, die Gefühle und die Herzen der Zuschauer anzusprechen und den Geist, die Spannung und den Humor der früheren Serie aufrecht zu erhalten, können wir vor optisch ansprechenden Motiven nur gewinnen und spannende Geschichten rund um Love and Crime erzählen.

Zwanzig Millionen Zuschauer – auch, wenn diese alleine in Deutschland heute nicht mehr zu erreichen sind, ist diese Zahl eine Grundlage, die die Fortsetzung der Reihe geradezu zur Pflicht werden läßt und ihr mit dem entsprechenden Marketing ein großes Medieninteresse garantiert.

Der Film "Schwarzwaldklinik – Die zweite Generation" ist am 20.02.05 auf große Resonanz gestoßen: 12,57 Mio Zuschauer und 32,5 % Marktanteil sind ein beachtlicher Erfolg, den "Percy Stuart" sicher toppen wird; auch dank des Titelsongs, der noch in vielen Köpfen als Ohrwurm präsent ist.

Bitte lesen Sie auch den Entwurf zum ersten Drehbuch mit dem Untertitel "Post aus Malta". Hier die Zusammenfassung:

Der Anlagebetrüger Robert Webber setzt sich mit seiner Assistentin, Leibwächterin und Geliebten Lucia de Winter nach einer entlarvend-lancierten Berichterstattung in der LondonTimes mit den ergaunerten Millionen seiner Investmentkunden ins Ausland ab. Einer der Geschädigten ist der vornehm spielende, aber tatsächlich eher derb-rustikale Großspediteur Charles Cocoon, durch den Percy Stuart senior mit dem Fall Webber in Verbindung kommt.

Stuart senior betreibt gemeinsam mit seinem Freund und Rechtsanwalt Sir Reginald Prewster seit Jahren eine Anlagefirma (‚StuartFinancialServices‘/SFS) in den Docklands der Themsestadt. Er will das Geld für die Geschädigten zurückholen, Webber finden und den Ruf der Branche retten. Dabei helfen ihm Reginald Prewster sowie beider Nachwuchs, Percy junior und Julia Prewster. So verfolgen die auch Scotland Yard als Problemlöser der besonderen Art bekannten Stuarts die Spuren der Gangster nach Malta. Doch als die Tochter Robert Webbers – die 17 jährige Juliette – von Charles Cocoons Leuten entführt wird, weil der erpresst wird und sein Geld schneller zurückbenötigt, ist Webber gezwungen, nach London zurückzukehren. Dumm nur, daß er vorher ermordet wird, und somit die wahre Drahtzieherin des Millionenraubes in Aktion tritt, um an einen Zahlencode zu kommen, den nur Juliette kennt ...

Percy Junior und Julia müssen bei der Jagd nach den Millionen actionreich aufbieten, was sie können – mal krachts, mal knistert es auch zwischen ihnen. Aber selbst Percy senior und Reginald Prewster zeigen im Kampf gegen die Russen, die Cocoon erpressen, was seit den Tagen des "Club der 13" noch in ihnen steckt.

Alle Rechte an dieser Interpretation des auf der Romanreihe von 1907 basierenden Formates bei Jörg Tilmes. Markenschutzrechtlich in allen relevanten Warenklassen eingetragen: Die Marken "Percy Stuart" und "Percy Stuart - Die zweite Generation".

10.03.08